Linker Medienspiegel im Januar 2014
Schwerpunkt: die Gegenwart der Naziverbrechen

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Rechte Offensive in der Ukraine, NS-Vergangenheit: der Auschwitz-Prozess und NS-Raubkunst – und Nelsen Mandela sind die Themen um die es im linken Medienspiegel im Januar geht.

Schwerpunkt der Sendung ist die Gegenwart der Naziverbrechen, da vor 50 Jahren einer der wenigen Prozesse in der BRD gegen NS-Verbrecher, die sog. „Auschwitz-Prozesse“ in Frankfurt/Main, begannen. Diese Prozesse wurden von Fritz Bauer als Staatsanwalt regelrecht erzwungen. Er starb am 1. Juli 1968, seine Leiche wurde nicht obduziert.
Durch den Fall „Gurlitt“ wurde im Herbst 2013 in das öffentliche Bewußtsein gerückt, daß nach dem 2. Weltkrieg nicht nur NS-Verbrecher nicht verurteilt wurden, sondern auch die NS-Raubkunst nicht zurückgegeben wurde und wird. Hierzu gibt es nun auch in der linken Presse einen ausführlichen Artikel.

Die eingelesenen Artikel:

  • „Rechte Offensive in der Krise – Ukraine. Oligarchen erhoffen sich im Westen mehr Einfluß. EU-Assoziierung würde Kahlschlag in Volkswirtschaft bedeuten“ ..nach zu lesen bei der junge welt
  • „Der Auschwitzprozess in Frankfurt am Main.“ Aus der November/Dezemberausgabe der „Antifa“ des VVN-BDA ..nach zu lesen hier
  • »Alles war spiegelblank« Scheinbar Nebensächliches vom Auschwitzprozess. Aus der November/Dezemberausgabe der „Antifa“ des VVN-BDA ..nach zu lesen bei hier
  • „Dritte Schuld – Der Fall Gurlitt ist nur ein Beispiel für den deutschen Umgang mit Restitutionsforderungen.“ Konkret Januar 2014
  • „Der Monolith“ Immer wenn ein Großer geht, zeigt sich die Mediokrität unseres Zeitalters. Nelson Mandela ragte wie ein Monolith aus dem heroischen 20. Jahrhundert in unsere glücklich postheroische Ära. ..nach zu lesen bei den Blättern

Linker Medienspiegel im Dezember 2013
ZAG/Zeitung antirassistischer Gruppen

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Die Sendung widmet sich mit einem längeren Interview der ZAG, Zeitung antirassistischer Gruppen aus Berlin, die seit 1991 erscheint. Im Januar 2014 wird die neue Ausgabe mit dem Themenschwerpunkt „Flüchtlingsbewegungen“ erscheinen. Die ZAG erscheint zur Zeit zwei Mal jährlich in einer Auflage von 1000 Exemplaren, die letzten drei Ausgaben beschäftigten sich ausgehend vom Schwerpunktausgabe „Critical Whiteness“ im Sommer 2012 mit linker Diskussionskultur.
Die ZAG ist eine Autonome AG der ARI/Antirasistischen Initiative Berlin und will dies auch weiterhin bleiben…

Eingelesene Artikel:

  • „Von der Szene zur Bewegung. Durch das V-Leute-System konnten Neonazis ihre Strukturen seit den 1990er Jahren auf- und ausbauen.“ (Analyse & Kritik November 2013) Wie groß die staatlich verschuldete Dunkelziffer allein der Nazimorde ist zeigte sich am 4.12.2013 749 Morde & Mordversuche von 1990 bis 2011 / unaufgeklärte Nazimorde Berlin / Sachsen-Anhalt.
  • Übersetzung von StopTheCyborgs einer Initiative gegen GoogleGlass, der Video-Überwachungsbrille, die ab 2014 erhältlich sein soll, veröffentlicht in der Interim. Weitere Infos bei heise.

Linker Medienspiegel im November 2013
„Oury Jalloh“ und das neue Brandgutachten

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Im linken Medienspiegel im November beschäftigen wir uns mit der Pressekonferenz vom 12.11.2013 der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh. Es wurde das Brandgutachten vorgestellt, in dem endlich versucht wurde, ob bei einem Brandversuch mit Brandbeschleuniger, dieselben Verbrennungen wie bei Oury Jalloh am 7.1.2005 auftreten…

Die Sendung besteht aus Ausschnitten aus der Pressekonferenz und einem Interview mit einem Aktivisten der Initiative.

Oury Jalloh starb am 7.1.2005 in der Dessauer Polizeizelle Nr. 5, im November 2002 verstarb Marco Bichtermann, ein Obdachloser, in der derselben Polizeizelle und 1999 ein weiterer Mensch…

Von der Pressekonferenz hört ihr den Beginn, die Vorstellung des Brandgutachtens durch Maksim, die Anzeige wegen Mordes, wie die Größe der nachgebauten Zelle ist und weshalb ein Schweinedummy verwändet wurde, Fragen zur Matratze und zum Feuerzeug.

weiter Infos:
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
The Voice Refugee Forum
No Lager Halle

Linker Medienspiegel im Oktober 2013

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In der Oktobersendung lesen wir drei Artikel ein: tödliche EU-Flüchtlingsabwehr wird nach der Katastrophe von Lampedusa am 3. Oktober ausgebaut und Syrien: experimentelle Destabilisierung und anarchistische Blick auf den Widerstand. Der erste Artikel erschien auf dem Internetprotal Telepolis, die beiden anderen Artikel in der anarchopazifistischen Graswurzelrevolution aus Münster.

Die eingelesenen Artikel:

  • EU will Flüchtlinge weiter abwehren – Besonders die deutsche Politik zeigt sich sehr zufrieden mit der Politik, die sich nicht an Unterstützung orientiert, sondern an der Bekämpfung ..nach zu lesen bei Telepolis
  • Experimentelle Destabilisierung – Der Krieg in Syrien und die geostrategischen Machtpolitiken Russlands, Chinas und der NATO-Staaten ..nach zu lesen bei graswurzel.net
  • Ein anarchistischer Blick auf den syrischen Widerstand – Joshua Stephens im Gespräch mit dem syrischen Anarchisten Nadir Atassi ..nach zu lesen bei graswurzel.net

Linker Medienspiegel im September 2013
Whistleblower, Waffenlieferungen & alternative Internetstrukturen

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Wir beginnen mit Whistleblowern und weshalb es keine in der BRD gibt, deutschen Waffenexporte gegen den arabischen Frühling und Beteiligung der BRD am Bürgerkrieg in Syrien eh wir mit einem Interview mit so36.net enden.

Die eingelesenen Artikel:

  • „Whistleblower, Presse und Staat – einst und jetzt“ …Vor 50 Jahren – am 7.2.1963 – kam der Chefredakteur und Herausgeber des „Spiegel“ nach 103 Tagen Haft aus dem Gefängnis frei. – und wie ergeht es heute Whistleblowern? ein Artikel aus der aktuellen GWR (RaswurzelRevolution) nach zu lesen hier
  • „Whistleblower in Deutschland – Blockwarte und Denunzianten“ ein Artikel von golem.de vom 26.06.2013, der Sich mit der Gesetzeslage in den USA, UK und der BRD befaßt. In der BRD ist der rechtliche Schutz für sog Geheimnisverrat am geringsten… nach zu lesen hier
  • „Deutsche Whistleblower, zeigt euch! – Whistleblower ja, aber nicht bei uns. Den eigenen Staat bloßzustellen, halten die Deutschen offenbar für unanständig.“ Ein Artikel aus der Zeit – leider gehen sehr wenige Publikationen der Frage nach weshalb es hier keine Whistleblower gibt – vom 4.7.2013 – nach zu lesen hier
  • „Deutsche Waffenlieferungen zur Niederschlagung des arabischen Frühlings“ aus der Zeitung gegen den Krieg Nr. 36. Die ZgdK ist eine Umsonstzeitung der DFG-VK Deutsche Friedensgesellschaft-Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen e.V.), AG Friedensforschung Bundesausschuss Friedensratschlag, Kooperation für den Frieden und des VVN-BdA Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten.
  • „Bundesregierung unterstützt Opposition in Syrien“ und versucht einen Regime Change in Syrien durch Unterstützung der sog Freien Syrischen Armee herbei zu führen, sowohl die kurdischen Gebiete als auch die unter Kontrolle der syrischen Armee erhalten keine Nahrungsmittelhilfe von der BRD.
  • „Gespräch mit so36.net über Internetüberwachung und was man dagegen tun kann“ Ein Interview aus der Analyse & Kritik vom 14.08.2013

Linker Medienspiegel im August 2013
Atombomben & Protestblockade am Fliegerhorst Büchel (Eifel)

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Beim Linken Medienspiegel im August 2013 befassen wir uns 68 Jahre nach dem Atombombenabwurf in Nagasaki und Hiroshima mit den in Büchel (Eifel/Rheinland-Pfalz) lagernden Atombomben der US-Airforce. Diese sollen „modernisiert“ werden und die deutschen Tornados, die diese Atombomben abwerfen würden, ebenso. – und die Proteste und Protestblockade des „Fliegerhorst Büchel“ vom 11.-12. August.

Außerdem stellen wir den Schattenbericht – Berliner Zustände 2012 vor und berichten über Flüchtlingsproteste u.a. in Bitterfeld – und eine Glosse aus den Blättern für deutsche und internationale Politik stellen wir euch vor.

Atombomben in Büchel, deutsche Trägersysteme…Schwerpunkt:

  • Das atomare Blatt wendet sich. Die Abschaffung der Atomwaffen ist die einzige Möglichkeit, um sicherzustellen, dass sie nie eingesetzt werden. (Frankfurter Rundschau vom 27.04.2013) link
  • Das Projekt B61-12: Atomwaffenmodernieisrung in Europa, ein Artikel aus dem ippnw-Newsletter
  • Die BRD stellt im Rahmen der sogennaten „Nuklearen Teilhabe“ die Flieger, mit denen die 20 in Büchel stationierten Atombomben, abgeworfen werden könnten. Die Fliegerstaffel der Bundeswehr in Büchel ist dafür dort und die 44 Tornados werden weiter modernisiert und aufgerüstet. „Der Tornado als Nuklearwaffenträger“ ein Artikel vom BITS link
  • Abzug statt Modernisierung – atomwaffenfrei.jetzt, ein Artikel aus dem ippnw-Newsletter
  • Abschließend stellen wir die unterschiedlichen Proteste bei der Blockade des „Fliegerhorst“ Bücheln vor: atomwaffenfrei.jetztLebenslaute

Weitere eingelesenen Artikel:

  • „Flüchtlinge rütteln an deuschen Zuständen – Aufstand von ganz unten. Ein Interview mit Turgay Ulu“ aus dem Schattenbericht 2012 u.a. zu dem Protestmarsch im letzten Jahr nach Berlin
  • „Union der Feigheit – Zwölf Stunden saß der bolivianische Präsident Evo Morales im EU-Knast, weil die Vereinigten Staaten glaubten, Edward Snowden befinde sich an Bord seiner Maschine.“ Eine Glosse aus den Blättern

Linker Medienspiegel im Juli 2013

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Die Julisendung beginnt mit einem Artikel zur Ethnisierung der Armut aus der iz3w, betrachtet den „NSU-Prozess“ als eine Frage der Staatsräson (ak), berichtet mit einem Text aus der GWR über den Einfluss von Nationalismus, Homophobie und Antifeminismus auf die libertäre Szene in Moskau – ehe wir uns der durch EU und USA forcierten Konzentration auf dem Saatgutmarkt zuwenden (konkret) und Euch abschließend die Reclaim Power Tour vom Lausitzer zum Rheinischen Klimacamp enpfehlen.

Die eingelesenen Artikel:

  • „Migration: Ethnisierung der Unterschicht – Rassistisches und neoliberales Denken gegen Sozialleistungen“
    Der Schwerpunkt der aktuelle Ausgabe der iz3w ist die „Frauenbewegungen in der arabischen Welt“. Wir haben uns für den Artikel über die rassistische Unterscheidung von Menschen in „nützliche“ und „nutzlose“ entschieden. Bei dieser bricht sich der alte Antiziganismus/Antiromaismus Bahn und die rassistischen Strukturen die Menschen benachteiligen werden versucht, zum Verschwinden zu bringen.
  • „Eine Frage der Staatsräson. Im NSU-Prozess wehrt sich die Bundesanwaltschaft gegen Anträge von Verteidigung und Nebenklage.“ (Analyse & Kritik – Juni 2013) Das Gericht in München hat es erfolgreich verhindert, dass der Behörden- und Geheimdienstskandal im NSU-Prozess behandelt wird. Link zur Prozessbeobachtung
  • „Die libertäre Szene in Moskau ist gespalten – Der Einfluss von Nationalismus, Homophobie und Antifeminismus nimmt zu. Ein Bericht aus Moskau“ in der GraswurzelRevolution – Sommer 2013 link
  • „Reiche Ernte – EU und USA forcieren die Konzentrationsprozesse auf dem globalen Saatgutmarkt“ (Konkret Juli 2013)
    Der Gebrauch von Saatgut, das nicht amtlich zugelassen wurde, steht unter Strafe: die Großkonzerne können ihr Saatgut selber „zulassen“, kleinere Unternehmen müßen den kostenintensiven EU-Weg beschreiten.. saveourseeds
  • „Für eine wahre Energiewende. Die Fahrradtour »Reclaim Power« fährt im Sommer quer durch Deutschland.“ (Analyse & Kritik – Juni 2013)
    …im Namen der Nachhaltigkeit werden Braunkohlewerke gebaut. Für eine „Energiewende“, die eine ökologische, gerechte Energieversorgung für die Bedürfnisse der Menschen bedeutet. Reclaim Power

Diesen Monat ist der Linke Medienspiegel nur im Internet zu hören, da das Addicted2Random Festival: Radio- und Klangkunst in Halle vom 10.-13. Juli statt findet. Wir wünschen Euch viel Hörgenuß beim Festival. Im August gibts den linken Medienspiegel dann auch wieder auf UKW in Halle (Saale) zu hören.

Linker Medienspiegel im Juni 2013

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Fluthelfer von Nazis und Bundeswehrsoldaten – und das „war starts here camp“ vom 21. – 29. Juli 2013 in der Altmark, EU-Kameraueberwachungsprogramm INDECT, Internetüberwachung durch den NSA, NSU: Staatsanwaltschaft ermutigt Nazimoerder und bedroht deren Opfer und das Refugee-Tribunal in Berlin

Die eingelesenen Artikel:

  • „Die Bundeswehr – Dein Freund und Helfer in der Flut?“
    Die Informationsstelle Militarismus aus Tübingen beleuchtet die Funktion des willigen Katastrophenhelfers Bundeswehr, Katastrophenhilfe als Inlandseinsatz des deutschen Militärs,woran wir uns nicht gewöhnen wollen.
    Als Antimilitarist_innen wollen wir euch noch das war starts here camp vom 21.-29. Juli in der Altmark empfehlen.
  • Überwachung Dank EU
    Das schwarze Kleeblatt Zeitung der ASJ/Anarchosyndikalistischen Jugend Berlin stellt das INDECT-Projekt der EU vor. Es soll „eine Plattform zur Registrierung und zum Austausch von amtlichen Daten, zur Erfassung von multimedialen Inhalten, intelligenter Bearbeitung aller Informationen und automatischer Erkennung von Bedrohungen und Erfassen von ungewöhnlichem Verhalten und Gewalt zu entwickeln“. Der Artikel heißt Alles unter Kontrolle – Intelligente Überwachung auf dem Vormarsch
  • Überwachung Dank USA
    Wir haben von Radio Z aus Nürnberg einen Beitrag über PRISM: NSA-Totalüberwachung übernommen. Die NSA hat zum „Schutz“ vor Terror den Vollzugriff auf den Datenverkehr der Server der global agierenden Internetkonzerne, wie Google, Facebook, Apple und Windows – und gibt diese Daten auch an den US-Partner BRD weiter.
  • NSU
    Leider gibt es sehr wenige Artikel, die mehr als z.B. Verfassungsschutz auflösen fordern oder weitergehende Zusammenhänge sehen. Wir haben aus dem Autonomen Blättchen Hannover, das sich vor allem mit Antimlitarismus und Proteste gegen das jährliche Bundeswehr-Biwak in Hannover befaßt, eine „Anschlagserklärung“ übernommen.. die uns inhaltlich gut gefiel. „Staatsanwaltschaft ermutigt Nazimörder und bedroht deren Opfer“, es wurde das Büro eines Staatsanwalts, der die Menschen, die in der Keupstraße in Köln ein Geschäft hatten oder dort wohnten, drangsalierte, farblich umgestaltet. Die These des Textes ist, das Staatsanwaltschaften, Polizei etc, die Täter deckte, die Opfer zum Verstummen brachte und somit sämtliche Behörden und die Medien am Naziterror mitwirkten..
    PS. Leider gibt es bisher noch keine Mobilisierung gegen das 40. „Sommerbiwak“ der Bundeswehr am 9. August 2013 in Hannver.
  • außerdem informieren wir euch kurz über das Refugee-Tribunal

Linker Medienspiegel im Mai 2013

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Die Maisendung beginnt mit einem Artikel zur Pressefreiheit aus der Direkten Aktion, befaßt sich mit Fraking und dem Naziterrorismus – beide Artikel aus der Analyse & Kritik, ehe eine kurze Zusammenfassung des am 1. Mai in Kraft getretenen neuen Mietrecht und den dramatisch Verschlechterungen für Mieter in der BRD versucht wird.

Die eingelesenen Artikel:

  • „Dimensionen der Pressefreiheit – Pressefreiheit in Deutschland. Pressefreiheit im Kontext“ (Direkte Aktion Nr. 217 – Mai/Juni 2013)
    Am 6. Februar wurden Fotrograf_innen gerazzt, die bei dem m31-Protesten 2012 in Frankfurt/M fotografierten, die Polizei gab den hauptberuflich als Fotograf_innen arbeitenden inzwischen ihre Arbeitsmittel zurück, den ehrenamtlich Arbeitenden hingegen (noch) nicht. Die nächsten Blockupy-Proteste unter dem Motto „Widerstand im Herzen des Europäischen Krisenregimes“ finden vom 29. Mai bis 1. Juni statt.
  • „Just another bubble? In Europa regt sich Widerstand gegen den aktuellen Fracking-Boom.“ (analyse & kritik Nr. 582 – April)
  • „Der NSU war nicht die einzige rechte Zelle – Jahrelang planten und verübten Neonazis Anschläge – unter den Augen des Verfassungsschutzes“ (analyse & kritik Nr. 582 – April) link
    Wir wollen euch den Artikel in der aktuellen wildcat empfehlen. Wir denken, dass es nach der militärischen Zerschlagung des Naziregimes keine „Reedukation“ gab, vielmehr konnten die NSDAP-, Waffen-SS- und SS-Mitglieder ihre Karrieren ungestört fortsetzen, dies belegt ein neu erschienenes Buch link.
  • Das Mietrecht hat sich seit dem 1. Mai 2013 drastisch für Mieter verschlechtert, sogenannte energieeffiziente Modernisierungen können leichter durchgesetzt werden, Mietminderungen während der Sanierung nicht mehr möglich. Vorwand hierfür sind die „CO2-Ziele“ der BRD (2012 stiegen die CO2-Emissionen in der BRD). Besonders katastrophal ist die Zwangsräumung auch ohne Gerichtsverfahren. Alles Folge erfolgreicher Vermieter-Lobbyarbeit..
    weitere infos: mietenstopp.blogsport / gentrificationblog / Berliner Mieter-Echo

Vom 11. bis 18. Mai 2013 finden antirassistischen Aktionstagen 20 Jahre nach der Abschaffung des Grundrechts auf Asyl – 20 Jahre nach dem Mordanschlag von Solingen statt – auch in Sachsen-Anhalt: Antirassistisches Netzwerk Sachsen-Anhalt.

Linker Medienspiegel im April 2013

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Wir beginnen mit einer Kolumne über den neuen Papst und die möglichen Konsequenzen für Lateinamerika die Sendung und berichten über eine Solidaritätsaktion mit den „Piraten“ aus Somalia, die in Hamburg verurteilt wurden. Anschließend setzen wir uns mit Antiziganismus in Tschechien und der BRD auseinander eh wir über Griechenland und die rassistische Berichterstatung über Griech_innen sprechen.

Die eingelesenen Artikel:

  • „Papst Franziskus, der Politiker“
    Kein Italiener, kein Europäer – mit Jorge Mario Bergoglio wurde erstmals ein Lateinamerikaner zum Oberhaupt der Römisch Katholischen Kirche gewählt, ein Argentinier. Was kann Lateinamerika, wenn überhaupt, von Papst Franziskus erwarten? (Blätter für deutsche und internationale Politik, April 2013)
  • „Erfolgreiche Solidaritätsaktion“
    Während die Urteilsbegründung im Hamburger ‚Piratenprozess‘ Monate auf sich warten ließ, haben die solidarischen Protestaktionen in Deutschland dazu geführt, dass ein ‚Piraten‘-Kind freigelassen wurde. (Graswurzelrevolution April 2013 / Nr. 378)
  • Antiziganismus: „Wohnraum für alle“
    Roma wehren sich erfolgreich gegen rassistische Wohnungspolitik in Tschechien (Analyse & Kritik März 2013 / Nr. 581) link
  • Antiziganismus: „Deutsche Logik“
    Ein Mahnmal für die ermordeten Roma einweihen und die lebenden schikanieren? Klar doch. (Konkret April 2013) link
  • Griechenland: „Der Hunger und das fehlende Obdach der Athenerinnen.“
    Die von der Troika diktierte Sparpolitik trifft in Griechenland vor allem Frauen aus der ehemaligen Mittelschicht. (Analyse & Kritik März 2013 / Nr. 581)
  • „Griechenland – Solidarität statt nationale und rassistische Hetze“
    Eine Stellungnahme der ARI/Antirassistischen Initiative Berlin gegen rassistischen Berichterstattung in der BRD über Griech_innen an Sich und den tüchtigen Deutschen. link

Linker Medienspiegel im März 2013
2 Jahren Atomkatastrophe in Fukushima

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Die Sendung beginnen wir mit der WHO (Weltgesundheitsorganisation) und ihrer „Unabhängigkeit“. Danach kommt ein Interview mit Winfried Eisenberg vom IPPNW über ihren Bericht zu Fukushima und den gesundheitlichen Folgen, ein Artikel zur humanitären Katastrophe in Japan durch den Gau und abschließend betrachten wir die Atomausstiege in der BRD.

Am 6. März stellte die IPPNW ihren Bericht zu den gesundheitlichen Folgen von Fukushima vor. Eine Art Gegenbericht zu dem der WHO vom 28.02.13 – am 14.03.13 wurden weitere IPPNW-Berechnung auf WHO-Datenbasis veröffentlicht link.

  • Die Abhängigkeit der WHO (Weltgesundheitsorganisation) von der IAEO (Internationale Atomenergieorganisation) – Interviewschnipsel, das ganze Interview sehen & hören link
  • Interview mit Winfried Eisenberg über den IPPNW-Bericht, zum atomaren Fall-Out des Gaus über Japan zu 20 % und dem Pazifischen Ozean zu 80 %, der Verteilung des radioaktiven Wassers im Ozean, den gesundheitlichen Konsequenzen und dem notwendigen Komplettausstieg aus der Atomenergie

Die eingelesene Artikel:

  • „Eine anhaltende humanitäre Katastrophe. Fukushima und die japanische Verharmlosungspolitik“ (Analyse & Kritik Nr. 579 – Januar 2013)
  • „Das große Déjà-vu“ Alle reden vom ‚Atomausstieg‘ – als ob die Sache längst gegessen sei: ein fataler Irrtum; dem viele schon einmal erlegen sind. Ein Blick zurück in die Zukunft (Ausgestrahlt-Rundbrief, Winter 2013) : Rundbrief Nr. 19 link

Linker Medienspiegel im Februar 2013
Schwerpunkt: Gaidao, Zeitschrift der Anarchistischen Föderation

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Die Sendung beginnt mit einem Artikel aus der Analyse & Kritik vom Januar zur Abschaffung des Asylrechts in Griechenland, widmet sich dann in einem längeren Interview der Gaidao, Monatszeitschrift des Forums deutschsprachiger Anarchist*innen, und endet mit einem gekürzten Artikel aus der Februarausgabe der Graswurzelrevoluton zu den zapatistischen Aktivitäten in Mexiko.

Seit 26 Monaten gib es die OnlineAusgabe der Gaidao, seit 2 Monaten auch die Printausgabe im Abo. Wir haben mit einem der Macher*innen ein Interview über das Zeitungsprojekt geführt, über die FdA und die anarchistische Szene. Die Gaidao ist ein autonomes Projekt und wurde offensichtlich sehr positiv von der anarchistischen Bewegung aufgenommen…

  • Labor der Unmenschlichkeit : Griechenland dient als Testfeld für die Abschaffung des Asylrechts in Europa (Analyse & Kritik Nr. 579 – Januar 2013). Zum Nachlesen findet ihr den Artikel hier.
  • „Das ist der Klang ihrer Welt, die zusammenbricht“
    Friedliche Massenaktion der EZLN im mexikanischen Chiapas: 40.000 Zapatistas demonstrieren in fünf Städten und kündigen neue Aktivitäten an: außerparlamentarisch, unten, links (Graswurzelrevolution Nr. 376 – Februar 2013)

Linker Medienspiegel im Januar 2013

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Ausgehend von einem Artikel gegen das Diktat der Arbeit und unserer Lebensrealität im Kapitalismus, wenden wir uns Syrien zu, der Unterstützung der BRD bei der Intervention des türkischen Staates und drei Fragen, die eine syrische AktivistIn bei Vorträgen hier gestellt wurden. Danach betrachten wir den Aufstieg umweltfreundlicher Energieversorgung und den Rückgang der Atomenergie weltweit – und die Auswirkungen der Klimakatastrophe.

Die eingelesenen Artikel:

  • „Von Fußfesseln und Spaziergängen – Gegen das Diktat der Arbeit“ (Graswurzel-Revolution Januar 2013) Dieser Artikel ist ein Lob des Müßiggangs, sowohl bei der Arbeit als auch in der Politikgruppe, hiermit starten wir gerne ins neue Jahr, nachzulesen hier.
  • „Syrien: Türkei interveniert Bundesrepublik unterstützt“ ein Artikel des aktuellen Ceni-Newsletters, des kurdischen Frauenbüros für den Frieden, Januar 2013. Einen Bericht, den wir leider Euch nicht vorstellen konnten über die Bundestagsdebatte findet ihr bei der Informationsstelle Militarismus Tübingen (imi) link.
  • „Drei deutsche Fragen – über Diskussionsrunden in Deutschland“ Rosa Yassin Hassan über eine Diskussionsrunde in Deutschland.
    Der Artikel 3 deutsche Fragen ist Teil der 2. Ausgabe der Zeitungsbeilage Adapt a Revolution, die einen zivilgesellschaftlichen Sturz des Assad-Regimes in Syrien propagiert, ob diese eine Kampagne ist, die keine militärische Intervention fördert ist um stritten, einige Diskussionsbeiträge findet ihr bei dem imi.
  • „Erfolg kommt ungelegen : Die Energie- und Klimawochenschau: Während sich hierzulande Journalisten und Regierung über umweltfreundliche Energieversorgung ärgern, bricht in Australien schon wieder eine Hitzewelle alle Rekorde“ Das Jahr fängt mit einer guten Nachricht an: Rund 7,6 Gigawatt an neuer Solarleistung sind 2012 hinzu gekommen … telepolis
  • „Weltweite AKW-Bilanz 2012: Atomkraft tritt auf der Stelle und wird von Solar- und Windkraft überrannt.“ contAtom

Linker Medienspiegel im Dezember 2012

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Die 50 minütige Sendung beginnt mit linke Sprachpraktiken, eine Fortführung der Critical Whiteness-Diskussion, ehe wir uns in die „Realpolitik“ mit neuen Bemühungen der deutschen Regierung den Waffenhandel zu erleichtern und der Auslagerung von Kohlendioxid-Ausstoß und Umweltverschmutzung im Schatten der Klimakonferenz begeben. Dann wird sich dem Oury-Jalloh-Prozess in Magdeburg zugewandt, dem europäischen Generalstreik am 14.11. und was dieser mit uns zu tun hat und der skandalösen Friedensnobelpreisverleihung für den größten Waffenexporteur und Abschottungsexperten EU, der fast 20.000 namentlich bekannte Tote verursachte.

Die eingelesenen Artikel:

  • „Nur für Eingeweihte – Diskussion N-Wort, Sl*ts und Triggerwarnung – die neuen linken Sprachpraktiken schaffen vor allem eines: neue Ausschlüsse“ (analyse & kritik 18. November 2012) zum Nachlesen findet ihr den Artikel hier , in derselben Ausgabe ist ein weiter Artikel zum gleichen Thema, den wir Euch in der Sendung leider nicht zu Gehör bringen können. Ihr könnt ihn aber hier nachlesen
  • „Als Waffenhändler sind wir Weltklasse, das blutige Geschäft mit dem Tod“ (Freitag 7.12.2012) Angela Merkel hat beim NATO-Gipfel ein Grundsatzpapier zur Rüstungskooperation präsentiert…
  • „Beim dritten Gelb gibt es Rot – Wegen massiven Staubausbruchs verhängen die Umweltbehörden erneut Millionenstrafe gegen das umstrittene ThyssenKrupp-Stahlwerk in Rio“ (Lateinamerika Nachrichten Dez. 2012) Bei der Klimakonferenz in Dohar am Persischen Golf erklärten die EU-Staaten sie hätten bereits ihren Kohlendioxidausstoß um 17 % reduziert und würden ihn noch um weitere 3 % reduzieren. Der Kohlendioxid-Ausstoß der Produktionsauslagerung in anderen Ländern von europäischen Firmen für den europäischen Markt wird hierbei nicht eingerechnet.
  • „125 Tage – und viele Fragen offen. Urteil um Feuertod von Oury Jalloh in Dessauer Polizeizelle fällt morgen“ (neues deutschland 12.12.2012) link. Inzwischen ist das Urteil gesprochen einen Überblick über die Reaktionen gibt es hier und am 7. Januar findet ab 13 Uhr Dessau Hbf die Gedenkdemonstration an Oury Jallohs 8. Todestag statt.
  • Ein europäischer Generalstreik? Der dritte Generalstreik 2012 in Portugal. Grenzen der Proteste und nächste Schritte (Graswurzel Dez. 2012) Der Artikel stellt u.a. die Hypothese auf, dass solange nicht in den „Kernländern“ der EU massive Proteste stattfinden, die Proteste an der „Peripherie“ ausgesässen werden können. link
  • „Nobelpreis für Nothing – Die Preisverleihung des Friedensnobelpreises an die EU interessiert kaum jemanden, und hat dem Nobelpreiskomitee viel Kritik eingebracht“ (Telepolis 10.12.2012) link

Linker Medienspiegel im November 2012

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Auch in der BRD wird versucht Zeitschriften zu zensieren, hiermit beginnen wir die Sendung, um dann die Bergabeiterproteste in Südafrika nach dem Masssaker am 16. August zu beleuchten, eh wir uns mit der Vertuschung im NSU-Staatsskandal und Naziaktivitäten befassen.

Die eingelesenen Artikel:

  • iz3w November/Dezember Heft-Editorial Whitewashing
    Das BMZ (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) versuchte, einen Artikel in der aktuellen Südlink zu verhindert und drohte, den zugesagten Zuschuss zurückzuziehen. Der Artikel, der nicht in dem Dossier zu Unternehmensverantwortung erscheinen sollte, erschien als Extrablatt. Die Forderung des FDP-Ministeriums wurde erfüllt, der Artikel „Virtuose Ablenkmanöver : Viele Firmen nutzen CSR-Strategien, um ihr Image reinzuwaschen – oft bleibt es bei einem Lippenbekenntnis.“, dürfte wohl einer der meistgelesenen der aktuellen „Südlink“ sein. Hierbei helfen wir gerne.
  • BergarbeiterInnenproteste in Südafrika nach dem Massaker der Polizei an 34 streikenden BergarbeiterInnen in Marikana, westlich von Pretoria
    Analyse & Kritik Oktober „Militanz jenseits der Gewerkschaften. Nach dem Marikana-Massaker gehen die Arbeitskämpfe in Südafrika weiter.“
    iz3w Südafrika I: „Das Ende einer Illusion. Streiks im Stollen“, in weiteren Artikeln der aktuellen Ausgabe wird die Politik des ANC kritisch betrachtet.
  • Die Konkret vom November 2012 ist wenige Tage alt und bereits jetzt gibt es den nächsten Fall von Aktenvernichtung, um Spuren der Zusammenarbeit zwischen NSU und sog. Sicherheitsbehörden zu verwischen. Hierzu der Artikel „Mangelnde Staatsferne : Der Nationalsozialistische Untergrund und die Staatsgewalt – ein Pleite-Pech-und-Pannen-Verhältnis? Wer’s Glaubt, wird selig“
  • In Sachsen-Anhalt gibt es diverse Objekte, die von Nazis ungestört genutzt werden, so auch das Rittergut Schnellroda. Die dortigen Nazis organisierten eine neurechte Medienmesse mit. In der aktuellen Konkret ist hierzu ein Artikel „Braune Messe – In Berlin trafen sich neurechte Medien zum Zwecke einer effektiven Vernetzung“

Linker Medienspiegel im Oktober 2012

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Die Sendung beginnt mit dem NSU-Staats-Skandal und der „Vermisst“-Kampagne des Bundesinnenministeriums ehe der deutschen Militarismus mit mehreren Artikeln beleuchtet wird. Abschließend informieren wir über Schauprozesse und Repression in der Türkei, um dann mit einem Interview über einem Nazianschlag auf ein Flüchtlingslager in Waßmanndorf zu enden.

Die eingelesenen Artikel im Einzelnen:

  • Wildcat Nr. 93 „Kurzkritik des AIB-Info Nr. 74″ Antifa und hilflose Interpretationen des NSU-Staatsskandals. In der Wildcat Nr. 92 vom Frühjahr 2012 wurde bereits der Artikel „Heimatschutz: Unsere StaatsNazis“ veröffentlicht.
  • Öffentliche Stellungnahme des Bündnisses gegen Rassismus zur Vermisst-Kampagne vom Bundesinnenministerium link Das Bündnis hält fest: „Die Kampagne (..) schürt und legitimiert anti-muslimischen Rassismus“.
    Am 4. November ruft u.a. das Bündnis gegen Rassismus zum Aktionstag auf.
  • Die Bravo wirbt für die Bundeswehr, eine jugendgefährdende Kampagne – ein Kommentar aus der Graswurzelrevolution Nr. 372, Oktober 2012
    mit dem Titel „Crazy Rekrutierungs-Spaß“
  • Ein Artikel aus der Zeitung gegen den Krieg „Massaker wird belohnt: Kundus-Oberst wird zum General befördert“.
  • „Mit Gewalt Gutes tun. Gegen die Militarisierung des Denkens und Handelns!“ ist ein Artikel aus der Analyse & Kritik 575 vom 21.9.12 und befaßt sich mit dem Eindringen des Militarismus in alle Poren unseres Gemeinwesens.
  • „Statt Reformen Schauprozesse. In der Türkei ist kein Ende der Repression gegen RegimekritikerInnen in Sicht.“ erschien ebenfalls in der AK 575. Von der EU ist bei der Stärkung von Bürgerrechten keine Hilfe zu erwarten, sondern regionale Initiativen müssen unterstützt werden.
  • Eine weitere Serie von Anschlägen gegen Flüchtlinge. Ein Interview mit Beate Selders vom Flüchtlingsrat Brandenburg. Die Hetze der Politiker gegen Flüchtlinge und die Nazianschläge auf Lager, in denen Flüchtlinge festgehalten werden, nehmen zu. Ein drastisches Beispiel ist der Anschlag auf das Lager Waßmannsdorf südlich von Berlin link. Gleichzeitig geht der Protest der Flüchtlinge weiter AsylStrikeBerlin.

Linker Medienspiegel im September 2012

Das War starts here camp und das internationale anarchistische Treffen

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Das War starts here camp findet beim GÜZ-Gefechtsübungszentrum in der Colbitz-Letzlinger Heide (Altmark/Sachsen-Anhalt) vom 12.-17. September statt. Das GÜZ wird von der Bundeswehr und der Nato genutzt um Kriegseinsätze im Ausland zu trainieren. Alle Bundeswehrsoldaten werden vor dem Kriegseinsatz in Afghanistan, Kosovo, Somalia… 2 Wochen auf dem GÜZ im Bürgerkrieg trainiert. Danach fliegen die Soldaten der Bundeswehr oder der NATO in ihr „Einsatzgebiet“. Auf dem GÜZ soll nun noch eine Stadt gebaut werden namens „Schnöggersburg“, um den Häuserkampf noch besser üben zu können.
Das WARSTARTSHERECAMP wurde vom Landkreis mit einer Allgemeinverfügung belegt, es soll eine Bannmeile um das Gefechtsübungszentrum geben, hiergegen wird in 2. Instanz geklagt. Hierzu ein Interview mit zwei Aktivist_innen.

Das internationale anarchistische Treffen vom 8.-12 August fand in St. Imier statt, 140 Jahre nachdem sich dort die Antiautoritäre Internationale am 15./16. September 1872 gründete. Zuvor hatten Marx und Engels 1872 beim Treffen der Internationale in Den Haag Michail Bakunin und James Guillaume ausgeschlossen. Die Internationale spaltete sich, der Generalrat der Internationale um Marx und Engels führten den autoritären Sozialismus (Kommunismus & Sozialdemokratie), sämtliche Sektionen der Internationale erklärten die Beschlüsse von Den Haag für ungültig. Die antiautoritären und kollektivistischen Sektionen der Länder gründeten die antiautoritäre Internationale.
Die Zeitschrift Gǎi Dào des Forum deutschsprachiger Anarchist*innen beschreibt die historischen Ereignisse in einen Artikel vom März 2011 (link), der 3. Ausgabe. Inzwischen ist die 21. Ausgabe erschienen, ab Januar nächsten Jahres soll die Gǎi Dào nicht nur als Online Zeitschrift zum Ausdrucken und Kopieren sondern auch als Printzeitschrift erscheinen.
Außerdem haben wir ein Interview von Radio Zusa übernommen, in dem Aktivist_innen von dem internationalen anarchistischen Treffen berichten, bei dem 3000 Menschen vom 8.-12. August 2012 zusammen kamen. Einen Pressespiegel findet ihr hier link

Linker Medienspiegel im August 2012 : Die aktuelle ZAG und ihr Schwerpunkt „Critical Whiteness“

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Die ZAG ist eine autonome AG der ARI. Die ZAG erscheint durchschnittlich zwei Mal jährlich, die Nummer 61 und hat den Schwerpunkt „Critical Whiteness“.

„Critical Whiteness“ wurde von afro-amerikanische Aktivist_innen seit den 1980ger Jahren vertreten. Sie hielten den „weißen“ Menschen ihren Spiegel vor, die Sicht von „schwarzen“ Menschen auf „Weiße“, auf „weiße“ Privilegien und deren internalisierte Vorurteile gegenüber „nicht-weißen“ Menschen. Das Gefühl der Überlegenheit, das viele „Weiße“ haben, wird als „White Supremacy“ bezeichnet. Seit 2000 wird dies auch deutschsprachig diskutiert.
Eine Chance für uns „Weiße“ unsere anerzogenen Vorurteile, unterschwelligen Rassismen zu reflektieren und unsere eigene Position innerhalb der „weiß“ geprägten deutschen Gesellschaft wahr zu nehmen und in Frage zu stellen. Die „Colour-Blindness“, das Nicht-Benennen unserer Verortung, der uns selbst zugeschriebenen und schlimmsten Fall verinnerlichten Vorurteile wie „Weiß“ gleich „Vernünftig“ bzw. „Sachlich“ – „Schwarz“ gleich „Emotional“, Mit-Zu-Denken und am besten zu überwinden, nur wie??

Eine allgemeine Darstellung findet ihr hier.

Linker Medienspiegel im Juli 2012 Thema „Die Freiheit der Kunst“

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Wir berichten über die künstlerische Outings-Aktion des Zentrum für politische Schönheit.

Dieses wurde von einem der Gesellschafter der Panzerschmiede von Krauss-Maffei-Wegmann verklagt.
Krauss-Maffei-Wegmann produziert u.a. Leopard II. Panzer und will 270 Panzer an den Schurkenstaaten Saudi-Arabien liefern. Saudi-Arabien zerschlug im März 2011 militärisch die Demokratiebewegung in Bahrain. Das Zentrum für politische Schönheit entschloss sich, um diesen Panzerdeal zu verhindern, die Gesellschafter dieser Firma öffentlich zu machen.
Sie haben eine Belohnung von 25.000 Euro für diejenigen ausgesetzt, die die Gesellschafter der Panzerproduzenten von Krauss-Maffei-Wegmann hinter Gitter bringen und Fotos, Zeichnungen und Lebensläufe der Gesellschafter des Familienbetriebs veröffentlicht.
Diese künstlerische Outing-Aktion wurde Anfang Juli von einem der Gesellschafter verklagt und dazu genötigt die Fotos und Zeichnungen, die zur Fahndung nach den Anteilseignern der Waffenproduzenten dienten, von ihrer Homepage zu nehmen (link).

Die Deutsche Bischofskonferenz verklagt die Satire-Zeitung Titanic wegen des Titelbilds der Juli-Ausgabe, hierzu ein Beitrag bei freie-radios.

Die Beiträge in der Juli-Ausgabe des linken Medienspiegels im Einzelnen:

  • 2 Bücher sorgen in Marokko für Furore und wurden dort verboten. Die Inamo berichtet in ihrer Juli-Ausgabe in dem Artikel „Der Charme des Kolonialismus“.
  • In der Konkret wird über Einflussnahmen der Bundesregierung in Syrien in dem Artikel „Götter des Gemetzels“ berichtet
  • Vorstellung der Kunstaktion 25.000 Euro des Zentrums für politische Schönheit
  • Vorstellung der Kampagne Aufschrei – stoppt den Waffenhandel, eine weitere Kampagne, die Verantwortliche des Waffenhandels der BRD benennt.
  • Waffenlieferungen: Leopard II Panzer sollen auch nach Indonesien geliefert werden. Wir haben einen Beitrag des freien Radios in München Radio Lora übernommen.

Linker Medienspiegel im Juni 2012 Thema „NSU“

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Wurde etwas seit dem Auffliegen des NSU gelernt, hat sich etwas verändert?

1. Was wusste Andreas T.?
Ein Verfassungsschützer hielt im Umfeld der Morde immer wieder Kontakt zur rechten Szene. Die Polizei erfuhr davon nichts. (Freitag 01.06.12) link
2. Extremismusklausel vor Gericht, akubiz Pirna siegte vor dem Verwaltungsgericht Dresden (antifa, Mai/Juni) link
3. Wehrhaft autoritär – Die Bundesregierung hat sich im Kampf gegen den »Extremismus« eine neue Waffe gebastelt: das geplante Steuergesetz 2013. (Jungle World 31.05.12) link
4. Deutschland im antirassistischen Gewand, Interview mit dem Vorsitzenden des Türkischen Bund Berlin (antifa, Mai/Juni)
5. Skandalurteil in Lörrach (antifa, Mai/Juni) link
6. Antifas in Haft (junge Welt, 12.06.12)
7. Heimatschutz-Staatsnazis (wildcat Frühjahr 2012) link

Linker Medienspiegel im Mai 2012 Thema „Krisen“

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Wir wollen schauen zu Krisen, existenziellen Krisen, jenseits der Metropolenregionen, wie der EU und der sog. „Euro-Krise“. Welche Verantwortung trägt hierfür die EU und insbesondere die BRD?

1. „Kein Frühling für Flüchtlinge“ Ägyptische Behörden gehen gegen eritreische Opfer von Menschenhändlern vor (iz3w Nr. 330 Mai/Juni) link
2. „Krieg gegen die Bevölkerung“ Die Grenzstadt Ciudad Juárez steht im Zentrum der Gewalteskalation in Mexiko (Lateinamerikanachrichten Nr. 454 April) link
3. „Mali vor der Zerreißprobe“ (Blätter für deutsche und internationale Politik – Mai) link

Linker Medienspiegel im April 2012 Thema „Rassismus“

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1. „Walking while black“ Die Rassismusdebatte in den USA nach der Erschießung eines schwarzen Jugendlichen (Jungle World Nr. 14, 5. April 2012) link
2. „Oury Jalloh das war Mord“ Kommentar der Initiative in Gedenken an Oury Jalloh (Direkte Aktion Nr. 210 März/April 2012) link
3. Wissenschaft, die Wissen schafft: Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit (Feierabend Nr. 44 März-Juni 2012) link
4. Unterscheidungen verlernen – Über die Notwendigkeit rassismuskritischer Bildung in der Einwanderungsgesellschaft (iz3w Nr. 329 März/April) link

Linker Medienspiegel im März 2012 Thema „1 Jahr Fukushima“

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Leider ist die Sendung „etwas“ übersteuert, soll nicht wieder vorkommen – ist von Hardware-Problemen verursacht worden.

1. Die Strahlenbelastung von Lebensmitteln (Foodwatch) link
2. Zwei Artikel aus dem Newsletter der ippnw (internationale Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs) nr. 25, erschienen Februar 2012 – als pdf link
- Radioaktive Belastung von Lebensmitteln
- Fukushima: Das atomare Zeitalter beenden
3. Bundesregierung plant Milliardenbürgschaft für Brasiliens Risiko-AKW (contratom 6. März) link
4. Ein Jahr Fukushima – wo geht’s zum Atomausstieg? (Graswurzelrevolution Nr. 367 März 2012) link
5. Aufruf: Fukushima mahnt: Atomanlagen jetzt abschalten! link

Archiv-Blog

Das Archiv des linken Medienspiegels findet ihr unter dem alten Blog medienspiegel.podspot.de.